Prima, dass Du hier mal reinschaust! Man erlebt ja sonst kaum etwas! Dein Eintrag in meinem Gästebuch wäre auch nicht schlecht.

 

Jürgen Schmidt ist Initiator des LESEFORUM OLDENBURG

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Willkommen

J ü r g e n  S c h m i d t

 

1943 in Oldenburg geboren und in Edewecht aufgewachsen. Der Hang zur See ist ihm in die Wiege gelegt worden. Schon als Elfjähriger baute er sich sein erstes Boot aus Brettern und Benzinkanistern und riskierte damit Kopf und Kragen. Als Seemann bereiste er später neben dem Afrikanischen Kontinent Skandinavien, das schwarze Meer, Südamerikas Westküste, die Karibik und die Ostküste Nordamerikas. Von 1999 bis 2011 ist er als Yachtkapitän auf der Österreichischen Motoryacht APHRODITE im gesamten Mittelmeerraum unterwegs. Eine lange Zeit ist sein Heimathafen Denia an der Costa Blanca, Antibes und Caligari auf Sardinien. 2006 in Denia begann seine Zeit als Buchautor. Es entstand ein Roman über seine Erlebnisse 1959/60 in Afrika.

"Die Tochter des Kongolotsen"

Der Roman ist zurzeit nicht lieferbar wegen Verlagswechsel. Ich gehe davon aus, das ab Mai 2017 wieder bestellt werden kann.

Der Roman schildert die authentischen Jugenderlebnisse des 16-jährigen Schiffsjungen Jürgen Schmidt, genannt Mozo, der sich unsterblich in die ebenfalls 16-jährige Ruby, der Tochter des Kongolotsen verliebt. Er wird Opfer seiner Gefühle und verläßt in seiner jugendlichen Naivität sein Schiff, um sein Leben im Kongo an der Seite seiner geliebten Freundin zu verbringen. 1960 gerät er in die Kriegswirren der Entkolonisierung, lernt seltsame Leute kennen und erlebt bestialische Verbrechen. Als die Stadt Matadi bombardiert wird, verlässt er das Land mit Hilfe eines Amateurfunkers ohne seine geliebte Ruby, die bereits im achten Monat schwanger ist. Erst 25 Jahre später erfährt er über das Auswärtige Amt vom Schicksal seiner Jugendliebe und ihrer Familie. Der Roman ist 2005 in Spanien entstanden.

 

Der Wochenmarkt in Matadi am Kongo

Politik u. Bevölkerung im Kongo

Als sich Mobutu 1965 an die Macht putschte, hatte das ehemalige Zaire fünf Jahre Bürgerkrieg hinter sich. Aus Leopoldville wurde Kinshasa. 1997 zerfiel sein diktarorisches Regime und ging an den Rebellenführer Kabila über. Der entzog wie auch Mobuto seinem Volk ein Milliardenvermögen und schaffte es ins Ausland. Gleichwohl kontrollierte Angela Merkel und die Bundeswehr dort die Wahl seines Sohnes! Besser wäre gewesen, wenn sie die 125-jährige Ausbeutung  des kongolesischen Volkes zum Ausdruck gebracht hätte. So kann die EU getrost damit fort fahren. Vermutlich war das ihr Motiv auf Anraten Jaque Chiracs. Eine Demokratisierung steht weiterhin aus. Im Land leben Bantu-Völker, (Luba,Mongo, Kongo, Ruanda) die sich überwiegend zum Christentum bekennen. Daneben gibt es Ubangi, Niloten und Pygmäen. Die riesigen Vorkommen an Bodenschätzen befinden sich, von der Regierung Kabila in Ruhe gelassen, in Händen von Rebellen, die den Aufbau von sozialen Strukturen seit Jahren verhindern.

Afrika Roman Rezension zu "Die Tochter des Kongolotsen" von Jürgen Schmidt

Jürgen Schmidt ist 16 Jahre alt und wird von allen Mozo genannt, als er auf dem Frachter "Helios" als Schiffsjunge anheuert und Richtung Kongo fährt. Die späten 1950er und die frühen 1960er sind keine gute Zeit für eine Reise nach Zentralafrika, denn das Ende der belgischen Schreckensherrschaft im zweitgrößten Staat Afrikas ist von Rebellenkriegen und politischen Unruhen gezeichnet.

Doch das interessiert Mozo nicht wirklich, denn er verliebt sich Hals über Kopf, wie das nur Teenager können, in die schöne Ruby. Sie ist die Tochter des Lotsen Tobi Tom, der die "Helios" in den kongolesischen Hafen Matadi leiten soll. Die erste Begegnung der beiden bestimmt ihr weiteres Schicksal, denn sie beschließen, trotz widriger Umstände, für immer zusammenzubleiben. Schon bald wird Ruby schwanger, doch die politische Lage wird immer instabiler und so muss Mozo aus dem Land fliehen...

Nüchtern und voll kühler Schönheit wie das Ammerland bei Oldenburg, wo Jürgen Schmidt geboren ist. kommt auch die Sprache des Buches daher. Die Lebensgeschichte des Autors, der auf einer Motoryacht lebt und durch Europa kreuzt, wäre durchaus auch Stoff für ein Drehbuch, denn die Story hat alles, was ein Film braucht: jede Menge Spannung, authentische politische Hintergründe, Humor und viel, viel Herz.

Der Einblick ins kongolesische Leben ist ebenso interessant wie die Verweise auf die politischen Hintergründe, unter anderem die Ermordung von Patrice Lumumba, der vielen Kongolesen als Hoffnungsträger galt. Das Besondere an Jürgen Schmidts Biographie aber ist die Liebesgeschichte zwischen Ruby und Mozo. Und auch wenn es für die Beziehung kein Happy-End gibt, ist "Die Tochter des Kongolotsen" ist ein wirklich lesenswertes Buch.

Bewertung: 4 von 5 Sternen  Autor: Dagmar Sachse   am 1.8.2011