Liebe, Krieg und Mettwurst

Der Untergang des holländischen Frachters "Van Imhoff"

1942 und der tragische Tod von 420 im Schiff

eingeschlossenen Deutschen ist das Hauptsegment dieses

Liebesromans, nach dem Bericht der Titelfigur Max Köhler

1986 auf Mallorca, der diesen Untergang überlebt hat.

(Siehe bei Google: Die Van Imhoff-Katastrophe) Diese

Ermordung der Deutschen ist in Holland nie aufgeklärt

worden! 

Weitere Segmente: Die abenteuerliche Gründung der Freien

Republik Nias durch deutsche Überlebende und die

Geschehnisse auf dem U-Boot-Stützpunktes Jakarta.

Der Roman erscheint im Brighton-Verlag

 

 

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Leseprobe  Liebe, Krieg und Mettwurst

Irgend wann in dieser Nacht sahen wir ein Licht in der Richtung, in die wir fuhren, oder besser ausgedrückt, trieben. Mit dem Sonnen- aufgang am nächsten Morgen sahen wir zu unserer großen Freude eine Insel, von der wir höchstens nur noch drei bis vier Meilen ent- fernt waren. Die raue See trieb uns genau darauf zu. Vielleicht war es aber auch das Festland der riesigen Insel Sumatra? Fridrich stand vorne im Boot und schaute ständig auf diese Insel. Spätestens gegen Mittag würde sie erreicht sein, glaubte er.

Wir werden einige Probleme bekommen bei dieser Steilküste und müssen damit rechnen, dass unsere Boote zerschlagen werden!“be- fürchtete Fridrich. Blieb uns denn gar nichts erspart? Wie sollten wir ohne jede Kraft eine derartige Steilküste erklimmen? Aber etwas später entdeckten wir aber auch ein flaches Stück Ufer.

Dort müssen wir hin!“ rief Vetting und zeigte in die Richtung des Strandes. Fridrich versuchte sofort, mit einem Brett irgendwie das Boot zu steuern, was auch zeitweise ganz gut gelang, da wir genug Fahrt machten. Da die Holländer auch das Ruderblatt des Bootes zerstört hatten, konnten wir es natürlich auch nicht normal steuern.

Vielleicht sollten wir die beiden Leinen zum anderen Boot lösen, die machen ja das Steuern unseres Bootes unmöglich!“ schlug ich Fri- drich vor. „Mann, du hast Recht Junge, die müssen sowieso los, wenn wir hier stranden! Mein Gott, wir sind auch viel zu schnell!“ rief er.

Ich löste die Taue sofort und ließ sie ins Meer fallen. Andere rissen das Notsegel herunter. Kurz darauf liefen wir auf harten Grund, vermutlich auf einen Felsen, denn es polterte mächtig und Wasser kam jetzt von unten. Dann wurde unser Boot wieder von einer hohen Welle davon getragen und rundherum war irres Getöse der Brandung zu hören. Fridrich und ich versuchten mit Planken, das Boot in die Richtung auf das Land zu dirigieren, damit wir nicht im letzten Mo- ment noch quer geschlagen wurden. Kurz darauf setzten wir auf ein nen kiesartigen Boden auf.

Sofort raus hier!“ schrie Fridrich. Wir sprangen alle aus dem Boot in das hüfttiefe Wasser und versuchten das nahe Ufer zu erreichen. Ich verletzte mich dabei leicht am rechten Fuß. Als ich mich kurz umsah, sah ich mit Entsetzen, wie das andere Boot von einer sehr hohen Brandungswelle umgeworfen wurde, weil es dreißig Meter weiter nördlich gelandet waren. Wir hingegen hatten genau die richtige Stelle erwischt! Einige der Notleidenden wurden förmlich durch die Luft geschleudert. Auch hierbei sind noch zwei Leute ertrunken oder vom eigenen Boot erschlagen worden. Alle Leute aus unserem kleinen Boot, erreichten den rettenden Strand. Völlig erschöpft, halb verhungert und verdurstet verweilten wir am Ufer, einige schliefen vor Erschöpfung sofort ein! Nach kurzer Zeit erschienen einige Leu- te, die uns schon auf See gesehen hatten, es handelte sich um Indo nesier. Sie waren freundlich und versorgten uns mit Wasser, Nahrung und Obst. Auch ein niederländischer Pastor war unter ihnen, es war der 23. Januar und wir waren tatsächlich auf der Insel Nias gelandet. Fast alle litten wir unter schweren Hautverbrennungen durch Sonne und dem Salzwasser.

Rustikaler Dorfkrimi aus dem Ammerland der sechziger Jahre,

könnte auch die oberflächliche Biographie eines alten

Uhrmachers sein, der mit seinen Verdächtigungen das halbe

Dorf in den Strudel der polizeilichen Ermittlungen bringt. Das Buch erscheint ab Juli im Brighton-Verlag unter dem Titel:

    "Der Tod des Altnazis"

 

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